Das Magazin finden Sie unter dem Vorwort
Einiges mehr über uns und die Bevenser Nachrichten erfahren Sie hier.
Das Juli-Vorwort: The Four-Old-Friends-Blues

Liebe Leserinnen und Leser,
jetzt, da ich dieses Vorwort schreibe und Ihnen wieder einmal meine Gedanken mitteilen möchte, blicke ich zurück auf zwei tolle Wochenenden mit dem Bevenser Schützenfest und ein Wochenende mit meinen ältesten drei Freunden, bei dem allein die Terminplanung schon ein wahrer Akt war.
Vier Menschen mit vier völlig unterschiedlichen beruflichen Bedingungen und Anforderungen, alle auch neben dem Beruf noch engagiert mit entsprechend unterschiedlichen Terminkalendern – das will koordiniert sein.
Dass man sich mal zu zweit verabredet zum Klönschnack, geht da schon etwas häufiger, allerdings auch viel zu selten.
Jedenfalls hatten wir an diesem Wochenende wieder einmal viel zu erzählen – ob es um ein Enkelkind geht oder das eigene, ob es um neue Herausforderungen im Beruf oder das Glück im Privaten ging – der eigentliche Zweck des Treffens, nämlich in Ruhe eine Runde Karten zu spielen, trat dabei fast in den Hintergrund.
Interessant ist dabei die Verschiebung der Themen im Laufe der Jahre. Ging es früher eher darum, wie man beruflich noch schneller und vor allem vor allen anderen vorwärts kommt oder wo man die besten Computerteile zum Aufrüsten erhalten kann, so dreht es sich heute eher um die Dinge, die das Leben zu konsolidieren helfen. Das Glück, mit der besten Ehefrau von allen verheiratet zu sein oder auch die Freude darüber, dass es eben genau diese besten von allen sind, die sich mit uns freuen über eines dieser viel zu seltenen Treffen. Nicht, dass sie dabei wären, aber sie wissen um die Bedeutung, dass es neben dem Familienglück weitere stabile Anker im Leben braucht und sie wissen es daher zu schätzen, dass es diese Momente so gibt.
Auch das ist eine Art Konsolidierung. Man lernt, sich noch besser zu schätzen, erkennt das Geschenk der Stunde im Streitgespräch (das haben wir ja einstmals gelernt) und freut sich über jede verbrachte Minute.
Dabei wird natürlich deftig gegessen und getrunken, ärztliche Ernährungsratschläge auch schon mal in den Wind geschlagen, und wenn man dann noch in einer gemütlichen Laube sitzt, stört auch der eine oder andere Regenschauer nicht, denn zumindest das Wetter konnte man an bewusstem Wochenende bestenfalls als gebraucht bezeichnen.
Das wird sich vermutlich im Juli endgültig ändern. Nicht, dass mir nach brüllender Hitze zumute ist, aber gern darf es sommerlicher sein, denn gerade der Juli ist voll mit größeren und kleineren Events, bei denen besonders die Erlebnismeile für Kinder und Jugendliche mit einem Konzert von »Green Children« als Abschluss herausstechen dürfte oder auch das weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Stadtfest, welches wieder Tausende von Menschen in den Ort ziehen wird. Darüber lesen Sie auch noch Etliches im Innenteil dieser Ausgabe.
Das schrieb ich ja im letzten Heft bereits: Es sind gerade diese sommerlichen Feste, an denen wir uns erfreuen, an denen wir alte Bekannte wiedertreffen und miteinander ins Gespräch kommen. Ich mag diese Arten des Aufeinandertreffens und freue mich schon darauf.
Es gibt also genug Grund, sich auf den Juli zu freuen. Genießen Sie die sommerlichen Temperaturen und fröhliche Stunden im Freien.
Ihr
Jürgen Schliekau, Herausgeber
Falls Sie Fragen an mich haben, erreichen Sie mich montags bis samstags in der Zeit von 9 bis 10 Uhr unter der Telefonnummer 0151 50 74 55 01.
Die Entnahme von Inhalten zu anderen als Lesezwecken ist verboten und wird strafrechtlich verfolgt!