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Das Mai-Vorwort: Ausgefüllte Wochenenden

Liebe Leserinnen und Leser,
das war ja mal wieder ein Wochenende mit viel Action; also vermutlich nicht bei Ihnen, aber auf jeden Fall bei mir bzw. bei uns. Es begann am Sonnabend um 10 Uhr mit einem Braugang – wie der eine oder die andere weiß, ist ja auch das Bürgermeisterbier zum Schützenfest ein Eigen(ge-)bräu –, bei dem wir uns an einem Schwarzbier versucht haben.
Wir, das ist eine Truppe aus Mitgliedern der Schützenkompanie der Bevenser Gilde von 1220 e. V., die einfach Spaß am Experimentieren haben, und dem Bürgermeister, der sich so etwas ebenfalls nicht entgehen lassen kann. Es geht um Geselligkeit und einen Ausgleich zum stressigen Alltag, um Unterhaltung und darum, so ganz nebenbei etwas zu kreieren, wofür sonst einfach keine Zeit ist.
Am Ende eines solchen Tages stehen nicht nur ein Fass Bier, sondern bei aller Action auch Entspannung und fröhliche Stunden.
Und obwohl das Bürgermeisterbier ja verschenkt werden wird, wie es halt langjährige Tradition ist, wartet natürlich der Staat darauf, sich sein Deputat am Braugut in Form einer Portion Geldes abzuholen. Und ja, ich weiß, dass ein Deputat eigentlich aus Naturalien besteht – ich bin ja meiner Sprache weitgehend mächtig –, aber ich weiß eben auch, dass die beste Naturalie aus Sicht des Staates klingende Münze ist, die er sich ja durchaus erfindungsreich von uns holt, um hernach festzustellen, dass er gar kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem hat, welches er blenderisch durch sog. Reformen zu verschleiern sucht.
Doch das ist gar nicht das Thema meines aktuellen Vorworts, welches übrigens am genau gleichen Tag des Jahres entstand wie im Vorjahr. Auch da war es der 13. April und ich fürchtete den Tag seinerzeit schon als Omen.
Nein, es ging ja um ein ziemlich angefülltes Wochenende, denn auch am Tag darauf hat mich die »beste Ehefrau von allen« (frei nach E. Kishon) in die freie Wildbahn entlassen, ging es doch um nicht weniger als eine Fotostrecke für die Werbekampagne zur bevorstehenden Kommunalwahl.
Da gingen noch einmal etliche Stunden herum, um ansprechende und aussagekräftige Fotografien anzufertigen, und auch mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag ausgesprochenes Glück.
Jedenfalls waren so die beiden Tage an diesem Wochenende ausgefüllt und zum Ausgleich fuhren wir am Wochenende darauf auf Einladung unserer Freunde nach Dänemark, um uns gemeinsam am Nordseestrand zu entspannen. Da weht der Wind und die salzhaltige Luft lässt einen durchatmen, fast so, als wäre man in der Bad Bevenser Jod-Sole-Therme.
Obwohl also der Terminkalender in den kommenden Wochen und Monaten gut gefüllt sein wird, nehmen wir uns immer noch die Zeit zum Ausspannen, die ganz privaten Momente, in denen man Kraft sammelt, sich erholt von den ausgelasteten Tagen. Doch ceterum censeo: unabhängig davon, ob es wie in unserem Falle um Engagement für die Stadt geht oder doch mehr um berufliche Erfordernisse, wird in solchen ruhigen Momenten klar, wie wichtig die Menschen sind, die uns dabei unterstützen. Dankbarkeit ist in einem solchen Fall sicher mehr als angebracht.
Mir fällt gerade so auf, dass ich in der letzten Zeit doch ziemlich schreibselig bin in meinen Vorworten und kaum noch auf die wie immer hochinteressanten Heftinhalte hinweise. Ich hoffe, Sie sehen es mir nach und lesen das Heft trotzdem.
Also nun viel Spaß beim Stöbern! Freuen Sie sich auf ein hoffentlich wie immer interessantes Magazin!
Ihr
Jürgen Schliekau, Herausgeber
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